Mobbing und Burn-out – wie man Probleme im Arbeitsleben bewältigt
Januar 20th, 2012
Immer häufiger leiden Menschen durch Mobbing und Burn-out-Syndromen an ihrem Arbeitsplatz. Diese Probleme führen sehr oft zum Verlust des Arbeitsplatzes, zu Isolation und vor allem zu schweren gesundheitlichen Schäden. Oftmals sind sich die Betroffenen erst darüber bewusst, wenn die persönliche Belastungsgrenze überschritten ist.
Mobbing und Burn-out am Arbeitsplatz
Von Mobbing, aus dem englischen “to mob” abgeleitet, spricht man, wenn Personen jemand anderen permanent anpöbeln, attackieren, anschreien oder angreifen. Im Arbeitsleben werden Personen durch ihre Mitmenschen wie Kollegen oder auch Vorgesetzte oft dauerhaft und systematisch destruktiv behandelt. Auch Schikane, Intrigen oder Diskriminierung sind dabei keine Seltenheit. Unter Burn-out versteht man im Allgemeinen einen langsam anwachsenden Prozess von psychischer und physischer Erschöpfung, der zu vegetativen und psychosomatischen Leiden führt. In der Regel handelt es sich um Berufstätige, die unermüdlich und sehr aktiv in ihrer Tätigkeit eingebunden waren bis ihre Kräfte schließlich “ausgebrannt” sind. In der Folge ergeben sich Symptome wie permanente Müdigkeit und Erschöpfungszustände, Schlafstörungen, starke und plötzliche Stimmungsschwankungen, schwere Depressionen, körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, Kreislaufbeschwerden, Magen-Darm-Beschwerden oder Essstörungen. Die Belastungen, die durch das “Mobben” der Mitmenschen entstehen, können unter anderen auch eine Ursache für das Burn-out Phänomen sein.
Lösungsansätze im Arbeitsleben
Grundsätzlich sollten je nach Art, Umfang und Schwierigkeitsgrad der jeweiligen Problematik professionelle Beratungsstellen sowie Ärzte oder Therapeuten vor Ort wie zum Beispiel die Psychotherapie München zurate gezogen werden.
Dem Burn-out-Syndrom im Arbeitsleben liegen oft Eigenschaften wie Perfektionismus, Ehrgeiz, das Helfersyndrom oder unbewusster Stress zugrunde. Oftmals fällt es auch schwer, eine Bitte um Hilfe oder Anforderung abzulehnen. Schnell verstrickt man sich dabei in Überlastungen und ignoriert seinen eigenen Bedarf. Dem kann man jedoch bewusst entgegensteuern. Grundsätzlich sollte man auch Zeit für sich selbst einplanen. Aktivitäten, die einem selbst Spaß machen oder auch dem Stress entgegengesetzt Entspannen. Ebenfalls wichtig ist es, anstatt “auf dem Weg” zu essen, sich dafür regelmäßig Zeit und Ruhe zu nehmen. Ein angenehmes und fröhliches Treffen oder Aktivitäten mit Freunden, Partnern oder der Familie stabilisieren das Privatleben, soziale Kontakte und das innere Gleichgewicht. Von Menschen, die einen zusätzlich belasten oder einen negativen Einfluss ausüben ist es zu empfehlen sich zurückzuziehen. Ist jemand durch den Arbeitsaufwand selbst überlastet, empfiehlt es sich zu prüfen, ob ein Teil davon delegierbar ist und man wirklich alles Selbst übernehmen muss. Dies kann eventuell auch mit dem Arbeitgeber oder Vorgesetzten abgesprochen werden.
Die Gründe für Mobbing liegen meist in den Schwächen der Mobber. Indem das eigene persönliche Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl aufgebaut und gestärkt wird, legt man die Basis zur Abwehr. Mit der Überzeugung durch eigene Leistung und persönlichen Charakterstärken bekommen Mobber keine Angriffsfläche. Zu empfehlen ist es in jeder Situation ruhig, freundlich, gerecht und hilfsbereit zu bleiben sowie Angriffe nicht an sich heran, sondern abprallen zu lassen. Aus gesunden Kontakten mit sympathischen Kollegen resultieren häufig auch Fürsprecher.
Kategorien: Young Professionals







